Wie du die Medienmatrix besiegst

Ein Appell an die Selbstverantwortung, die Bedeutung von Lufrai, Ankündigung eines Jubiläums, viele Fragen, Antworten und Projekte.

Das Wichtigste zuerst

Eine der goldenen Regeln für erfolgreiche Telefongespräche besagt, dass man sich vor jedem Gespräch zuerst überlegen sollte, was man vor dem Auflegen des Telefonhörers unbedingt gesagt haben will. Es fühlt sich peinlich an, und ist doch gleichzeitig so menschlich, wenn man dem Gesprächspartner nochmals anrufen muss, um zu erklären, dass man das Wichtigste vergessen hat. Diesen Fehler will ich heute jedoch nicht machen und bevor du auflegst will ich, dass du Folgendes über mich weisst:

Die Wahrheit ist, ich brauche dich.

Diese Worte hört man in unserer modernen Konsumgesellschaft kaum noch. Wenn überhaupt sagen wir sie eigentlich gerade nur im Schutze der Privatsphäre zu unseren Nächsten, unseren Geliebten, unseren besten Freunden, und wenn wir besonders mutig sind noch zu unseren Eltern, Geschwistern und Bekannten. Denn sie offenbaren, dass wir trotz der vom Staat, Amazon, Zalando, Mercedes und Digitec gelieferten materiellen Schutzschicht im Grunde genommen einfache, aufeinander angewiesene Lebewesen sind, das Fundament unserer Menschheitsfamilie. Doch wenn ich sehe, wie wir uns behandeln, als seien wir ersetzbar wie Joghurts aus der Migros, abgelenkt durch die Maschinerie nicht mehr in der Lage sind zuzuhören, dann glaube ich, dass wir kurz davor sind, unsere Wurzeln zu vergessen. Deshalb will ich dir sagen, ich brauche dich, dich so wie du bist in deiner Einzigartigkeit. Erinnere dich an dein inneres Kind! Welche Ziele hattest du, bevor du ins Berufsleben eingetaucht bist? Was musstest du von dir selbst aufgeben, um im Getriebe der Gesellschaft zu funktionieren?

Ausschnitt aus Disney’s Fantasia: als die Maschinerie ihren eigenen Lauf nahm.

In der Hoffnung, etwas mehr Zeit für das Leben zu haben, erschufen wir gesellschaftliche Maschinerien, Ämter, Firmen und ganze Industrien. Lange dauerte es nicht, da entwickelten diese ihr eigenes Leben, wollten uns nicht mehr nur helfen und beschützen, sondern wollten selbst auch sicher sein, für immer gebraucht zu werden, erfanden sich dabei neu, erfanden nicht nur Lösungen, sondern bald auch neue Probleme. Bevor wir uns versahen, verbrachten wir unsere Zeit fast nur noch mit und in diesen Maschinerien, anstatt mit dem Leben.

Wann wachen wir wie Micky in Fantasia endlich auf und erkennen dass wir nicht glücklicher wurden, nur weil unsere Besen anfingen, von alleine zu wandeln? Im Vergleich zu Micky haben wir jedoch keinen Meister, der uns aus dem selbst erschaffenen Schlamasel befreien wird. Ob wir da wieder raus kommen, entscheiden nur wir selbst, kein Meister, kein Vertreter und auch kein verzauberter Besen. Ich wünsche mir, dass sich Menschen die um Hilfe bitten, und Menschen die helfen wollen, finden können, ohne systematische Hürden. Ob wir Hilfe bekommen und ob wir helfen können, sollte nicht durch korrupte Aufsichtsräte vom Staat, der Grossindustrie, den Banken oder Medien entschieden werden, sondern durch uns selbst, von unten nach oben, denn das heisst es mündig zu sein.

In den letzten Jahren habe ich erlebt, dass legitime Lebensphilosophien, Meinungen, Fragen, Antworten und Lösungen kleingeredet werden, wenn sie nicht in die finanziellen Interessen der grossen Maschinerien passen. Ich frage mich, wie viele brilliante Menschen, Werke und Lösungen wegen dieser gesellschaftlichen Stummschaltung untergingen. Vor einigen Wochen hatte ich das Privileg, auf das Ergebnis einer anonymisierten Umfrage zugreifen zu dürfen, wo es um die Kompetenzen innerhalb der regionalen, alternativen Szene ging. Die Wahrheit ist, dass sich die Bewegung aus den unterschiedlichsten Kompetenzen zusammensetzt: es hat Gärtner, Metzger, Ärzte, Lehrer, Elektriker, Schreiner, Juristen, Sanitäre, Metallbauer, Imker und kein Witz, ja selbst Käser 😋! Und das ist nur eine kleine Auswahl der Kompetenzen. Wenn wir wollten, könnten wir Berge versetzen. Wer oder was hindert uns daran, uns gegenseitig mit diesen Kompetenzen zu unterstützen?

~WIR SELBST~

Eines der Hauptprobleme dürfte die Medien-Matrix sein (siehe Michael Meyen, Corbett Report): Unbekannte Hilfesuchende oder Helfer stehen vor dem Problem, dass niemand von ihnen erfährt, weil niemand ein Wort über sie verliert. Die Entscheidung darüber, wer von uns gefunden werden kann, haben wir ohne es zu bemerken den (a)sozialen Netzwerken, Suchmaschinerien und etablierten Newsverkäufern überlassen. Wir haben uns angewöhnt, primär über die Dinge und Menschen zu reden, die bereits in aller Munde sind, denn dabei können wir nicht viel falsch machen, dabei müssen wir uns nicht aus dem Fenster lehnen, und brauchen keine Angst zu haben, selbst nicht gehört zu werden. Falls jemand tatsächlich den Mut findet, um von Lösungen, anstatt von Problemen zu reden, weichen wir aus, denn wir haben überhaupt keine Zeit für Lösungen – auch ein Problem über das gerne geredet wird. Zudem werden wir mit Informationen überschwemmt: Werkzeuge wie Telegram erinnern uns zwar daran, dass wir definitiv nicht alleine sind und dass der Widerstand gegen die Maschinerien zu unserem Glück noch existiert, aber die aus den Werkzeugen resultierte Informationsflut hat viele von uns überfordert.

Um sich aus der Maschinerie zu befreien, haben sich in den letzten Jahren einige von uns entschieden, selbstständiger zu werden. Nun sind wir plötzlich selbst dafür verantwortlich zu entscheiden, welches Wissen relevant ist. Sind wir bereit diese Verantwortung zu übernehmen?

Art of the state – Zusammenleben über Umwege.
Zurück zu den Wurzeln – Eine (un)mögliche Zukunft?

Mund-zu-Mund Propaganda

Ich möchte dich dazu ermutigen, dir wirklich bewusst zu überlegen, welche Themen und besonders auch einzelne Menschen dir wichtig sind. Versuche dich dann zu erinnern, wann du das letzte Mal über diese Themen und Menschen mit anderen gesprochen hast. Vielleicht hast du über einige noch nie gesprochen, obwohl sie dir wichtig sind und obwohl sie kein Geheimnis sind? Beobachte die Reaktion von deinem Kopf, möglicherweise sagt er dir nämlich etwa:
🤖 niemand redet über dieses Thema, oder diesen Menschen, also ist es für die Gesellschaft nicht relevant, nicht hinhören 😴.

Wenn du das nächste Mal in einem Gespräch bist, dann erinnere dich gerade an die obigen Themen und Menschen und rede über sie, was sie machen, wie sie die Welt bewegen, wie sie kämpfen und wie sie helfen. Sage das, was von keinem anderen gesagt wird und lasse in der Gesellschaft relevant werden, was dein Herz bewegt. Wenn allerdings dein Gegenüber über ein Thema spricht, worüber sonst nicht gesprochen wird, und dir dein Kopf signalisiert:
🤖 nicht hinhören, das ist nicht relevant 😴,
gerade dann Spitze deine Ohren und höre besonders genau hin! So durchbrichst du die Medien-Matrix.

An dieser Stelle möchte auch ich einige Themen und Menschen erwähnen, die mir wichtig sind:

P.S. falls du in dieser Liste nicht erwähnt wirst, dann heisst das nicht automatisch, dass du mir nicht auch wichtig bist 🤗.
P.P.S. die Idee für diese Erwähnungen stammt von mir selbst, ich erhalte dafür kein Geld und es ist meine eigene Wortwahl.

Joyce KüngThe Voice Of Jars:

Sie ist eine freiberufliche Autorin, Produzentin, Designerin und die Gründerin von «The Voice Of Jars»: Ein frisches, neuartiges Magazin, welches sich Menschen widmet, die frei leben wollen.
Tom-Oliver RegenauerThe NatworkOdysee:

Tom ist Manager, Produzent und Autor. Auf seinem Blog verbindet er Punkte über Politik, Psychologie und spricht aus, was nicht ausgesprochen werden soll. Am 1. November 2021 gründeten ein Entwickler und er das alternative, Zensur-freie soziale Netzwerk «The Natwork».
Daniel Hunziker Freiklavierspielen:

Daniel ist professioneller Musiker, Klavier– und Gitarrenlehrer und er bietet eine umfassende Online Plattform mit Anleitungen, Übungen und einem Forum rund ums Klavierspielen an. (P.S. er ist ein Bekannter von mir 😅)
Nicole KuertImpffrei-Suche:

Nicole ist gelernte medizinische Praxisassistentin und bietet in ihrem Atelier Therapien, Meditationen und kreative Erlebnisse an. Ausserdem betreibt sie eine neue Plattform «Impffrei-Suche», wo Inserate von Gentherapie-freien Menschen gefunden werden können.
Aawander Permakultur:

Ist ein Hof in Mettendorf TG, wo Landwirtschaft in Harmonie mit der Natur, anstatt gegen sie, gelebt wird.
Marco CaimiYoutube:

Er ist ein mutiger Arzt, Kabarettist, Blogger und berichtet per Video fast täglich kritisch über aktuelles und historisches Geschehen.
Laila Shan’AdraSeelenentfaltung:

Sie ist eine Heilerin und Coach, hilft ihren Mitmenschen unter anderem dabei Blockaden zu lösen, zu sich selbst zu finden, Ängste zu überwinden und bietet vielfältige Wege zur Seelenentfaltung an.
Ryan Chapman (englisch) – Youtube:

In seinen Videos erklärt er auf eine brilliante, neutrale Weise verschiedene Begriffe wie z.B. den Marxismus, Faschismus, Wokeness und ihre Hintergründe. Ausserdem klärt er über Politik, Psychologie und Philosophie auf und lässt dabei keine Gesichtspunkte aus.
James Corbett (englisch) – Odysee:

James ist unabhängiger, investigativer Journalist, klärt in akribischer, wissenschaftlicher Manier über Machenschaften, geschichtliche Hintergründe, Korruption und Manipulation auf und zeigt Wege zur Freiheit.
Jerome Bixby’s The Man From Earth (DVD hier erhältlich):

Ein grossartiger, philosophischer Film der ohne Spezialeffekte auskommt und zum Nachdenken anregt.
Handlung: «Eine spontane Abschiedsparty für Professor John Oldman wird zu einem mysteriösen Verhör, nachdem der pensionierte Gelehrte seinen Kollegen offenbart, dass er eine längere und fremdere Vergangenheit hat, als sie sich vorstellen können.»

Befreie deine Stimme!

So lautet der Slogan von Lufrai, meiner kleinen Einzelfirma die ich seit dem 01.09.2021 meine Haupttätigkeit nenne. Eine kurze Beschreibung meiner Ziele mit Lufrai hatte ich bereits im Artikel Funken aus dem Dunkeln vorgestellt, aber wieso ich den Slogan «Befreie deine Stimme!» gewählt habe, blieb ein Geheimnis welches ich mit diesem Beitrag auflösen möchte:

Befreie deine Stimme – diese Worte würde ich dir sagen, wenn es meine Letzten wären. Mit diesen Worten will ich dir mitgeben, dass du zu dir selbst stehen und dass du deine Meinung aussprechen sollst, und falls du dies nicht darfst, dass du selbst dir das Recht dafür erkämpfst, auch in harten Zeiten.

Der Zweck von Lufrai ist, dich bei der Befreiung deiner Stimme zu unterstützen. Dies immer mit dem Bewusstsein, dass deine Stimme schlussendlich etwas ist, was aus dir selbst kommen muss,
deshalb heisst der Slogan nicht: «Lufrai – Katja befreit deine Stimme».

Ich bin Künstlerin und Web-Entwicklerin, habe eine Ausbildung als Informatikerin «Generalist», kann kleine, grosse, unauffällige oder eindrückliche Webseiten oder Web Apps wie Räppli konzipieren, designen & entwickeln, Musik produzieren, kann dich beraten oder dich in Web-Technologien / Programmiersprachen coachen, will aber, dass du dabei frei bleibst. Das Internet ist ein Netz aus verworrenen und verborgenen Abhängigkeiten und leider kann man bei keinem Web-Auftritt komplett darauf verzichten. Ich möchte dich dabei unterstützen, dass du die für dich und dein Projekt passenden Abhängigkeiten findest. Mehr über meine Fähigkeiten als Web-Entwicklerin erfährst du auf folgenden Seiten:

Das Lufrai Logo
Vorder- und Rückseite meiner neuen Visitenkarte

Vergangenheit und Zukunft

Den Namen «Lufrai» hatte ich ebenfalls nicht zufällig gewählt, er setzt sich zusammen aus:

  • Lutz – Mein Familienname
    Metapher für die Zukunft
  • Frei – Der Familienname meiner Mutter
    Metapher für die Vergangenheit
  • Appenzell Innerrhoden – Mein Heimatort
    Metapher für die Erinnerung und Begegnung

«Lufrai» steht also für eine Umarmung zwischen Vergangenheit und Zukunft. Auf dass wir niemals vergessen, wer wir waren und uns wieder begegnen, in Gemeinschaft.

Der Grund wieso ich diesen Namen für meine Einzelfirma gewählt habe, und nicht einfach «Web Entwicklung – Katja Lutz» ist, weil es mir mit meiner Selbstständigkeit um viel mehr geht, als nur um die Sache der «Web Entwicklung». Lufrai bedeutet für mich, das eigene Leben zu leben, also dem eigenen Lebenssinn nachzugehen, nicht dem Sinn des Geldes. In einer Zeit der unsichtbaren Ketten betrachte ich ein sinnvolles Leben als eines, das sich der Befreiung widmet, denn ich will, dass meine Mitmenschen frei leben können.

Der Schmetterling steht für meine Liebe zur Natur, er steht dafür, dass man Veränderung nicht erzwingen kann, sie aber gleichwohl fundamentaler Bestandteil des Lebens ist und er steht dafür, dass man manchmal im Leben etwas riskieren muss, wenn man Wunder erleben will.

Business Plan des sinnerfüllten Lebens

Die Wahrheit ist, man muss wohl verrückt sein, wenn man auf einer Welt des globalen Korporatismus selbstständig leben will, um anderen Menschen zu helfen, wirklich den Menschen zu helfen und nicht den Maschinerien wo die Menschen eingebettet sind. In einer sich selbst entsagten Welt, so scheint es, wo 0.1% der Menschen 4/5 des weltweiten Vermögens besitzen (gestohlen haben sie es), während die anderen 99.9% jeden Tag gespalten um einen Krümmel des restlichen Fünftels kämpfen, und sich öffentlich gegenseitig als «Neider» abstempeln, in einer Welt wo man so tut, als sei das alles ganz normal, in einer solchen gibt es wohl kaum einen erfolgsversprechenden Business Plan, der nicht auf Missbrauch unglücklicher Umstände basiert. So mag mein eigener Business Plan, auf den ersten Blick wahrlich «weltfremd» erscheinen, und hat vielleicht gerade deshalb einen Sinn.

Der Plan:

  1. Signalisieren: Ich bin hier, ich will helfen und kann coole Webseiten und Webapps designen / programmieren, Beraten, Coachen und Musik produzieren!
  2. Rufen: Hallo Welt, ich bin wie ich bin, willst du mich, oder nich?
  3. Gleichzeitig:
    • Beweisen: Dass ich helfen will.
    • Nicht verhungern: Als Web-Entwicklerin arbeiten und für meine Arbeit fair bezahlt werden.
    • Zeigen: dass ich mit freiwilligen Spenden quelloffene, freie Lösungen fürs Gemeinwohl schaffen kann.
  4. Darauf hoffen, dass meine Mitmenschen meinen Wert erkennen obwohl ich kein Preisschild trage, obwohl ich keine staatliche Legitimierung in Form eines Bachelor- oder Masterzertifikats besitze, obwohl ich nicht käuflich bin, oder gerade, weil ich es nicht bin.
  5. Teilgeben: zur Überwindung undenkbarer gesellschaftlicher Meilensteine (siehe: Projekte)
    • Die Medien-Matrix Stück für Stück durchbrechen.
    • Das Internet vor Zensur retten.
    • Die Meinungsfreiheit wieder etablieren.
    • Die Zukunft der Schweiz bewahren.
  6. Eines hoffnungsvollen Tages eine persönliche Wohnung mieten, wenn genug Menschen geholfen ist und ich nicht an meinem radikalen Michselbstsein verhungert bin.

Meine Grundsätze

Normalerweise stehen in einem Business Plan wohl Erfolgsrechnungen, Szenarien und Risikobewertungen, für Meinen hatte ich mir stattdessen einige philosophische Grundsätze überlegt. Die eigene Lebenshaltung in wenigen Sätzen zusammenzufassen ist gar nicht so einfach, denn unsere Sprache ist nicht exakt. Diese Grundsätze drücken keineswegs vollständig aus, was ich fühle, dennoch möchte ich sie dir offenlegen:

  1. Zuoberst steht der Mensch.
  2. Selbstverantwortlich zu leben heisst, zu geben und anzunehmen.
    Miteinander zu leben heisst, zu vergeben.
  3. Erkenntnis kommt von Innen und Altruismus kann nicht erzwungen werden.
  4. Nötigung drängt den Horizont zusammen, Aufklärung erweitert ihn.
  5. Gleichheit setzt voraus, sich auf Augenhöhe zu begegnen und Privatsphäre zu respektieren.
  6. Achtsam ist, wer global denkt, aber lokal handelt.
    Gute Entscheidungen trifft, wer die Konsequenzen begreift.
  7. Der Technik die Entscheidung zu überlassen heisst, selbst zur Maschine zu werden.
  8. Schönheit ist nicht selbstverständlich, sie entspringt aus der Bereitschaft zur Veränderung.
  9. Anführer zeichnen sich nicht durch ihre Lautstärke und Forderung aus, sondern durch Selbstlosigkeit und Transparenz.
  10. Zensur betreibt, wer etwas verbergen will.

Kurze Rede, langer Sinn, zu diesen Grundsätzen sollte ich einmal einen separaten Blog-Beitrag machen 🙃.

Wer finanziert Lufrai?

Von Volksvertretern erwarte ich höchste Transparenz. Ich erwarte von einem sauberen Volksvertreter nicht nur, dass er seine Stimmabgaben preisgibt, sondern auch dass er seine gesamte Steuererklärung veröffentlicht, dass er mögliche Interessenkonflike proaktiv offen kommuniziert und dass er die Quellen seiner gesamten Einnahmen ohne Diskussion öffentlich zur Verfügung stellt. Von einem Volksvertreter der in allerhöchstem Masse selbstlos sein sollte, wenn er wirklich das Volk vertreten will, erwarte ich das. Von einer sauberen, modernen Regierung erwarte ich, dass sie alle, und ich meine ALLE Verträge, die sie im Namen ihres Volkes abschliesst, öffentlich, ungeschwärzt und ohne ablehnbares Antragsformular jedem Steuerzahler zum direkten Download anbietet.

Zu meiner Finanzierung: Ich bin zwar keine angebliche Volksvertreterin, aber möchte zumindest ein gutes Vorbild sein, wenn ich schon derart hohe (aber meiner Meinung nach logische) Erwartungen an unsere Zipfelkappen in der Schweizer Regierung stelle. Die Wahrheit ist, dass mich zurzeit hauptsächlich meine Ersparnisse finanzieren, also Geld was ich mir während 8 Jahren in zwei Festanstellungen als sehr strebsame, privilegierte Schweizer Web-Entwicklerin erarbeitet habe. Ich wohne in einer kleinen WG, besitze kein Auto, ja nicht mal einen Führerschein und ich mache meine Ferien zuhause. Ich habe genug Flüssiges, sodass ich mich und meine waghalsigen, unerhörten Projekte wie Unausweichbar, 40 Gründe wieso ich die «Steuer­erklärung» nicht mehr freiwillig unterschreibe, Räppli und diesen Artikel hier seit der Kündigung von meiner Mainstream-Anstellung ohne sicheres Einkommen und ohne Arbeitslosenentschädigung über Wasser halten konnte. Gespendet wurden mir bis jetzt CHF 100 (für Räppli), von einem guten Bekannten.

Am 1. September 2022 feiere ich mein einjähriges Jubiläum als Freischaffende 🎉! Was ich erreicht habe, wäre nicht ohne meine Mitmenschen möglich gewesen. Einen besonderen Dank gilt insbesondere meiner Mutter, welche mir auch dann zugehört hat, wenn es sonst niemand tat, welche mich durch die vielen verschiedenen Höhen und Tiefen dieses Jahres begleitet und mir ihre Hand gereicht hat, ich danke dir mein Chäferli! Zudem wurde ich von Freunden und verschiedensten Gleichgesinnten durch kleine und grosse Einladungen zu Kafis, Essen, sogar Erlebnis-Übernachtungen, zu Proseccos draussen im Sprudelbad bei Mondschein, zu unvergesslichen, verzweifelten, hoffnungsvollen Gesprächen am Feuer und mit Einladungen zu anderen geheimnissvollen, Gedanken-anregenden Treffen unterstützt.

Was ich in diesem Jahr erlebt habe, ist mehr wert als jeder Franken den ich als «anpassungsfähige», aber schweigende Web-Entwicklerin bei einer Agentur in der gleichen Zeit verdient hätte. Sollte ich mein radikales Michselbstsein noch für einige Jahre überleben, werde ich mich wohl mein ganzes, restliches Leben an diese Zeit mit euch erinnern.

Die die ihr mich in dieser Zeit begleitet habt, ich danke euch 🤗💐!

Der Abend des 13.09.2021: Ermutigendes Picknick der diskriminierten, standhaften Schweizer in Winterthur.

Wie gehts weiter?

Die Wahrheit ist, dass auch mein Konto tatsächlich keine unerschöpfliche Quelle an Brot, Wasser und Strom ist. Indirekte Spenden in Form von Kafis und Proseccos, so lecker sie auch sind, können keinen Lohn ersetzen. Mein Fiatgeld-Konto versiegt in einigen Monaten, ich habe keine Pfizer-Aktien und ich bin auch kein Kind einer reichen Familie. Wer nun glaubt, dass ich mich wegen dieser Tatsachen wieder den korrupten Maschinerien anschliessen werde, täuscht sich. Unsere von der krankhaften Sucht nach Sensation verdorbene Gesellschaft braucht Menschen, die bereit sind, ihr Leben zu riskieren. Und als ein Solcher habe ich das Privileg zu sagen, was ich denke:

Wie es weiter gehen soll, das fragen sich viele von uns. Paralysiert von den Ängsten, bald…

  • …keinen Strom, keine Wärme mehr zu haben
  • …von der hypnotisierten Gesellschaft wieder ausgeschlossen zu werden
  • …auf ein gesperrtes Bank-Konto zu treffen weil man seine Meinung gesagt hat
  • …auf ein leeres Bank-Konto zu treffen, weil der Lohn von vor Jahren erledigter Arbeit plötzlich nichts mehr wert ist
  • …von einer wie Roboter handelnden Polizei verprügelt und eingesperrt zu werden, weil man die Maschinerien nicht mehr länger zwangsfinanzieren will
  • …wegen unfähigen oder bösartigen Politikern und einem schon rein mathematisch dysfunktionalen Geldsystem die eigene Familie nicht mehr ernähren zu können
  • …Berge von Leichen aufgrund von fehlgeschlagenen und nicht als solche deklarierten, Gen-Therapie Experimenten begraben zu müssen
  • …einen wie immer mit vorgeschobenen Konflikten angezettelten Bürger-/Krieg an der eigenen Haut mitzuerleben

(nur um einige zu nennen), ist es schwierig sich eine Zukunft vorzustellen, in der wir uns nicht bald wieder wie wenigstens ehrliche Barbaren analog gegenseitig mit Steinen unsere Köpfe einschlagen. Als freie Schweizerin bete ich verzweifelt dafür, dass wir eine solche Zukunft verhindern können, dass wir unsere Fehler gründlich aufarbeiten (nicht nur die Covid-Politik) und endlich, ja endlich einen Weg gehen, der nicht auf globaler Ausbeutung von Schwächeren basiert.

Unbequeme Fragen

Mit meinen Projekten versuche ich aufzurütteln, aufgewachten Menschen den Mut zu geben, sich selbst zu sein, sie beim Selbstständigwerden zu unterstützen und sie zu verbinden. Dabei stiess ich bis jetzt auf eine grösstenteils herzliche, aber leider auf wenige Menschen konzentrierte Resonanz. z.B. bei meinem Lied «Unausweichbar«, woran ich hunderte Stunden gearbeitet habe, welches ich nicht nur für mich produziert habe, sondern welches einen kulturellen Beitrag an die freiheitliche Bewegung sein sollte: Ich muss die Mitmenschen regelrecht dazu drängen es sich überhaupt einmal anzuhören. Man kann mir zwar den Vorwurf machen, dass ich nicht gut singe oder dass meine Stimme nicht wie eine frisierte Britney Spears anregt, aber es gäbe ja eine instrumentelle Version des Lieds. Bei der Produktion des Lieds hatte ich mir viele Gedanken gemacht, Instrumente wie Alphörner und Glocken gewählt, nicht weil sie beliebt sind, sondern weil sie zur Schweiz gehören und hatte den Liedtext auf dem umständlichen Deutsch anstatt «cool»-klingenden Englisch verfasst, weil das Lied schliesslich nicht an englische, sondern an deutschsprachige Menschen gerichtet war, kurzum: dieses Lied sollte ein Kunstwerk und nicht ein Massen-taugliches Modestück sein und dafür nahm ich ganz bewusst in Kauf, dass es viel weniger oft gehört würde. Rund 400 Mal wurde mein Lied seit der Veröffentlichung angehört. Zum Vergleich: das Video von einem meiner leider erfolgreicheren Tweets, wo es um Polizeigewalt ging, wurde 9300 Mal angeklickt. Auf mein Lied bin ich dennoch stolz, auf den besagten Tweet hingegen überhaupt nicht.

In was für einer Welt leben wir, wo ein in drei Minuten verfasster Tweet über Gewalt 31 Mal so viel Resonanz findet, wie ein Lied über Mut, Integrität, Freiheit und Vergebung, woran hunderte Stunden gearbeitet wurde?

Dieses Desinteresse an freien Werken ist aber nichts Neues. Beispielsweise ging es dem nicht ganz so unbekannten Daniel Stricker mit seinem Lied «Freiheit – Freiheit!» zumindest anfangs ähnlich, wie er in einigen seiner Vlogs erwähnte. Ein authentisches Werk, egal ob es von Bekannten oder Unbekannten geschaffen wurde, muss sein Zielpublikum zu mindestens 200% überzeugen. Wenn ein Werk gratis entdeckt werden kann, erzeugt dies oftmals Misstrauen anstatt Vertrauen, denn wir fragen uns sofort: was ist der Hacken an der Sache? Wir sind nun mal als effiziente Konsumenten erzogen worden.

Als Konsumenten erwarten wir von Kunst nicht, dass sie uns aufweckt und uns mit neuen Blickwinkeln aufschreckt, wir erwarten, dass sie uns gefällt und uns in unserem Schlaf unterhält.

Katja Lutz

Als Informatikerin und Web-Entwicklerin habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht: Obwohl es freie Betriebssysteme wie Linux Mint, Ubuntu, Fedora, freie Textverarbeitungen wie Libreoffice und Email-Clients wie Thunderbird gibt, die von kreativen Entwicklern in ihrer Freizeit hunderttausend-Stunden lange entwickelt werden und die dafür von der Allgemeinheit nicht mal müde beklatscht werden, geschweige den Spenden erhalten, entscheiden sich die meisten Menschen jeden Tag stattdessen für Microsoft Windows, Word, Outlook oder den goldenen Käfig von Apple, ja auch die Menschen im Widerstand, also die gleichen, die sich lieber mit der Frage beschäftigen, ob Bill Gates der grösste Besitzer von Landwirtschaftsflächen in Amerika ist, anstatt damit, wie sie von seinem Betriebssystem wegkommen.

Weil die freie Alternative zu anstrengend ist, weil es Zeit braucht etwas Neues zu lernen und weil es die Anderen ja auch so machen, sind beliebte Gründe gegen freie Software. Auch ich greife gelegentlich auf diese Gründe zurück, wenn ich Lieder produziere oder Computerspiele spiele. Die Wahrheit ist, wir sind nicht nur dazu erzogen worden, wir werden auch systematisch zu dieser Bequemlichkeit getrieben, denn wir, die 99% mit den 19% des weltweiten Vermögens, haben gar keine Zeit mehr für unbequeme Lösungen. Das Streben nach Bequemlichkeit gehört nicht nur zu unserer Natur, es ist inzwischen eine gesellschaftliche Voraussetzung zum Überleben. Unter uns Web-Entwicklern gibt es das Prinzip, dass sehr gute Entwickler besonders bequem sind, denn diese wissen ganz genau welche Zeilen sie schreiben müssen, damit der Computer die Arbeit für sie erledigt.

Unter einigen Freunden und Bekannten höre ich die bitteren Worte, dass wir verwöhnten Menschen wohl erst wieder aus dieser Bequemlichkeit erwachen werden, wenn wir keine andere Wahl mehr haben. Ich befürchte, dass es dann zu spät sein wird für Aufarbeitung, dass sich die Menschen dann vor lauter Taten- und Wiedererrichtungsdrang nicht mit Aufarbeitung beschäftigen, und stattdessen einen neuen überheblichen Monopoly-Zyklus beginnen werden, in der geheimen Hoffnung dieses Mal auch zu den 0.1% Schwerreichen zu gehören.

Aber wie könnte eine andere Zukunft aussehen? Falls es der freiheitlichen Bewegung in der Schweiz gelingt, in sich selbst und in der Bevölkerung einen unbequemen, tiefgreifenden Denkprozess anzustossen und wir uns gesellschaftlich, eigenverantwortlich, also ohne Bevormundung dazu entscheiden würden, nicht zu einem totalitären, digitalen Überwachungsstaat zu werden, sollten wir uns die Frage stellen, ob wir auch bereit sind, unsere digitale Abhängigkeit zu ausländischen Produktionsketten aufzugeben und ob wir schliesslich bereit sind, auf den digitalen Luxus zu verzichten. Falls wir wirklich auf unsere Smartphones und anderen Schnickschnack verzichten und im Frieden mit der Natur und unseren Wurzeln leben wollten, sollten wir uns allerdings auch fragen, wie wir uns als analoge, souveräne Schweiz längerfristig vor Angriffen anderer totalitärer, digitaler Staaten schützen könnten. Menschen die zu den Wurzeln zurückkehren wollen, und ich zähle mich in vielerlei Hinsicht zu dieser Kategorie, empfehle ich den biografischen Film über den verschollenen Schweizer Bruno Manser, welcher an der eigenen Haut miterleben musste, was mit Menschen passiert, die wahrhaftig in Harmonie mit der Natur leben.

Ein kleines Gedankenspiel zur Frage, wie die Schweiz souverän wird. (Gezeichnet mit Excalidraw)

Unbezahlbare Reisen

Falls wir als Gesellschaft in der Schweiz hingegen nicht bereit sind, aufs Digitale zu verzichten, sollten wir dann nicht eigene Computer-Chips unabhängig von ausländischen Patenten produzieren, neue, effizientere Kraftwerke erforschen / bauen (z.B. Dual Fluid) und eigene Verschlüsslungsmethoden erfinden oder wenigstens die Implementierung von freien Verschlüsslungsmethoden nicht ausländischen Unternehmen überlassen und uns selbst die Werkzeuge schaffen, um die Massenüberwachung zu verhindern?

Ein Freund mit dem ich mich über den Gedankengang bezüglich der Computer-Chips unterhielt, meinte dass es viel zu teuer wäre, in der Schweiz eigene Chips zu produzieren, aber ich frage mich: Welchen Preis sind wir bereit, für unsere Unabhängigkeit zu bezahlen?

Die Frage ist, können wir es uns denn überhaupt leisten, aus unserer Bequemlichkeit zu erwachen, wenn 81% des Fiat-Vermögens in den Händen von unseren 0.1% erfolgreichsten Bequemen steckt, oder ist die Versklavung bereits zementiert und wir wissen es einfach noch nicht?

Wenn wir uns unsere Unabhängigkeit nicht mehr in Franken leisten können, sollten wir uns desto mehr über den eigenen Wert bewusst werden, der nicht in exponentiellen Fiat-Lügen bemessen werden kann und sollten vielleicht eigene analoge (anfassbare), Zins-freie, gedeckte Währungen schaffen, bevor sich alte, leere Versprechungen in Luft auflösen. Aber vor allem:

Falls wir uns wirklich eine souveräne Zukunft errichten wollen, sollten wir uns nicht mehr als Konkurrenten begegnen, sondern als gemeinsam Wandernde auf einer langen, erschöpfenden und desto befreienderen Reise!

Wanderung durch die Sahara. (Quelle: Unsplash)

Willst du mich trotzdem noch dabei haben?

Denn die Wahrheit ist, ich bin krank und dies vielleicht, wahrscheinlich selbstverschuldet. Ich weiss nicht, wie lange ich dich auf der oben erwähnten Reise noch begleiten kann. Ich weiss nicht, ob du mich, so wie ich bin, überhaupt auf der Reise dabei haben solltest. Seit acht Jahren leide ich an einer Krankheit namens «Parosmie«. Das heisst: mein Geschmacks- und Geruchssinn funktioniert nicht so, wie er sollte. Ich habe praktisch jeden Tag 5-30 Anfälle, wo ich eklige, nicht ausblendbare Gerüche rieche und der Geschmack von Essen und Trinken ungeniessbar ist, Anfälle die ich nur unterbrechen kann, (und meistens nur für kurze Zeit), indem ich hinliege und meine Wirbelsäule in eine bestimmte Position bringe. Ausgelöst werden diese Anfälle durch Singen, Springen, Tanzen, Sprechen, Rufen, intensives Atmen, Lachen, Husten, Niesen, Rauch, Veränderungen des Luftdrucks, uvm. Und als ob die Anfälle nicht bereits genug unaushaltbar wären, verschlechterte sich vor bald zwei Monaten mein Zustand weiter. Jetzt ist das Essen und Trinken gar nicht mehr geniessbar, egal ob ich gerade einen Parosmie-Anfall habe, oder nicht. Mit mehr Glück als Verstand fand ich in den letzten Wochen heraus, dass der Geschmackssinn einigermassen normal funktioniert, wenn ich mir die Nase zuhalte.

Vor einigen Jahren, als sich die Parosmie noch in der Anfangsphase befand, versuchte ich gesund zu werden, war bei verschiedensten Ärzten, Spezialisten und anderweitigen Heilern und musste lernen, dass man sich von so einer Krankheit nur mit viel Glück und Zeit erholt. So habe ich längst akzeptiert, dass ich mich wohl mit nichts anderem mehr beschäftigen könnte, wenn ich nur gesund werden wollte. Diese Krankheit bedeutet für mich, dass ich auf fast jede Art von Spontanität verzichten muss, denn jedes Treffen mit anderen Menschen, jede Sitzung, jede Zugfahrt, Feier, Party, Demonstration, Ausgang, nur schon jedes Gespräch ist für mich eine Gedulds- und Belastbarkeitsprobe. Der nächste Parosmie-Anfall ist immer eine tickende Zeitbombe.

Inneren Frieden erlebe ich, wenn ich draussen in der Natur, zuhause in meinem Gedanken, in den Klängen der Musik oder in anderweitiger Kunst versinke.

Seit einigen Wochen mein ständiger Begleiter: die Nasenklammer 😔.

Nächste Schritte und Projektideen

Der Witz ist, eigentlich wüsste ich ganz genau was ich will, wie ich leben will, an was für Werken ich arbeiten will. Eigentlich kenne ich die nächsten Schritte, die ich gehen würde, wenn ich auch noch in den nächsten Monaten und Jahren auf mein Herz hören dürfte. Ja, wenn ich für meine freie Arbeit gleich viel Resonanz erhalten würde, wie für den in drei Minuten verfassten Tweet über Polizeigewalt, dann wüsste ich ganz genau was ich machen würde.

Unten findest du eine Liste von Projekten, über die ich in letzter Zeit viel nachgedacht habe und an denen ich am liebsten Arbeiten würde, um etwas Positives für die Schweiz zu schaffen. Ich stelle dir diese Projektideen frei zur Verfügung. Wenn du die eine, oder andere Idee für ein eigenes Projekt übernehmen willst: nur zu. Diese Ideen sind dafür da geteilt zu werden. Ich bitte dich nur darum, sie nicht als dein Eigentum zu erklären oder gar ein Patent dafür einzureichen. Meine Hoffnung ist, dass falls ich nicht mehr in der Lage sein werde, alle diese Projekte umzusetzen, sich jemand anderes findet, der den Sinn dahinter erkennt und die Ideen ohne finanzielle Wachstums-Interessen aufgreift.

In den nächsten Monaten werde ich voraussichtlich immer weniger Zeit mit meinen Projekten verbringen und den Hauptfokus auf die Suche und Kontaktaufnahme verschieben. Bei einigen von euch Gleichgesinnten sollte ich mich dringend einmal melden 😇😅 und wer weiss, vielleicht arbeitet ihr ja bereits an ähnlichen Projekten und sucht nach genau einer Web-Entwicklerin wie mir.

Projekte 🠗

Verschlüsselte, digitale Kettenbriefe mit Antwortmöglichkeit und Ablaufdatum

Aufwand MVP: 1-2 Monate, Aufwand Weiterentwicklung: Wie hoch ist der Aufwand für Facebook?

Woran scheitern die heutigen sozialen Netzwerke? Welches Problem entsteht, wenn man unbegrenzten Zugriff hat, auf alle Informationen, die irgendwo herumschwirren? Als Gegnerin von Zensur bin ich dankbar dafür, dass es Plattformen wie Telegram gibt, wo man (zurzeit noch) sagen kann was man denkt, wo man jede erdenkliche Information finden kann, die irgendwo niedergeschrieben wurde. Aber ich stelle fest, dass ich mit den meisten Informationen nichts anfangen kann, dass ich mit den vielen Informationen überfordert bin, sie schlecht einordnen kann, und dass es anderen Menschen ähnlich geht. Hunderttausend ungelesene Nachrichten zeigt mir Telegram an und einige davon wären vielleicht hilfreich, relevant, aber welche?

Wie weiter oben bei Mund-zu-Mund Propaganda beschrieben, glaube ich, dass wir im täglichen Leben unser Verständnis für relevantes Wissen grundsätzlich überdenken und dabei mehr auf unser Herz, als unser Hirn hören sollten. Aber ich glaube auch, dass uns eine technische Lösung bei der Findung helfen könnte. Wenn ich könnte, würde ich diese Lösung am Liebsten sofort umsetzen und mich die nächsten Monate mit nichts anderem beschäftigen, denn ich glaube an diese Lösung.

Leider würde ich wohl an der Umsetzung verhungern. Scheiss drauf, vielleicht mach ichs trotzdem.

Der Lösungsansatz

Im Vergleich zu den heutigen (a)sozialen Netzwerken, würde die Kommunikation mit diesen Kettenbriefen immer direkt zwischen zwei Menschen stattfinden. D.h. alle Fragen die ich als Nutzerin sehe, stammen direkt von einem anderen Nutzer, der sie mir persönlich gestellt oder weitergeleitet hat.

Anders als z.B. bei Twitter, wo ich alle Fragen/Antworten von anderen Menschen abonniere indem ich ihnen folge, würde ich mit den Kettenbriefen also nur die Fragen erhalten, die an mich persönlich gerichtet sind. Durch dieses Prinzip werden die Menschen selbst zum «Algorithmus» und es entsteht eine Form von Schwarmintelligenz.

Wie bei Emails gäbe es einen Posteingang, wo alle erhaltenen Fragen gespeichert, aber nach einem bestimmten Zeitraum automatisch gelöscht würden. Will ich eine mir wichtige Frage/Antwort längerfristig speichern, muss ich dazu auf eine Schaltfläche klicken.

Erhalte ich eine Frage, kann ich eine verschlüsselte Antwort zukommen lassen, entweder allen im Kettenbrief Beteiligten, oder auch nur dem ursprünglichen Fragesteller. Ich könnte die Antwort sogar anonym verfassen.

Selbst auf dem Server würden alle Fragen und Antworten nur verschlüsselt vorliegen, nur der Empfänger könnte sie lesen.

Welche Fragen könnten über diese Kettenbriefe beispielsweise gestellt werden?

  • Kennst du einen guten Hausarzt, der nicht auf die Pharma-Propaganda hereingefallen ist?
  • Was würdest du im Falle von einem Blackout machen?
  • Ich leide an dieser unglaublich seltenen Krankheit namens «Parosmie». Hast du eine Idee, wer/was mir bei der Heilung helfen könnte?
  • Fällt dir jemand ein, der sich mit der «optimalen» Handhabung von Funkgeräten auskennt?
  • Ich suche nach Mitspielern für Brettspiele wie Go, Cubitos, Klong!, Catan, Cairn, Codex und co., hast du Interesse?
  • Kennst du ein Restaurant, das illegale Diskriminierungs-Verordnungen «nicht so genau» befolgt?

Natürlich wäre dieses Konzept auch für die Verbreitung von wichtigen Ankündigungen und Gedanken erweiterbar.

Für politische Diskussionen, Flamewars und anderen bedenklichen Zeitvertreib könnten sich die Nutzer hingegen weiterhin in den bereits existierenden (a)sozialen Netzwerken und Chaträumen, oder z.B. mal im richtigen Leben treffen.

Vor einigen Wochen erstellte ich dieses Designkonzept.
Vergleich zwischen den bestehenden Netzwerken und Kettenbriefen.

Digitale, dezentrale Abstimmungsplattform

Aufwand MVP: Monate, Aufwand Weiterentwicklung: Wie hoch ist der Aufwand für Facebook?

Die Grundlage für diese Idee stammt von dem inspirierenden Andreas Thiel, welcher in einem tiefsinnigen Vortrag darüber philosophierte. Das Vertrauen in die bestehenden Abstimmungen ist in einigen Teilen des Volkes verständlicherweise nicht mehr gegeben. Zugleich sind die Abstimmungen mit erheblichem bürokratischen Aufwand verbunden. Der Zweck einer digitalen Abstimmungsplattform bestünde darin, den demokratischen Prozess effizienter, effektiver und dezentraler zu gestalten. Würde diese Abstimmungsplattform von einfachen Schweizern geschaffen, anstatt von Regierungsangestellten, könnte der autokratischen und an Totalüberwachung interessierten Regierung der Wind aus den Segeln genommen werden.

Details und Anforderungen

Die digitalen Abstimmungsresultate würden zuerst nur zum Vergleich mit den realen Abstimmungen dienen. Jahre später, falls sich das Prinzip der Abstimmungsplattform durchsetzt und alle Bedenken zu 100% ausgeräumt sind, könnte die Plattform für kantonale Initiativen in Betracht gezogen werden (worüber natürlich vom Volk abgestimmt würde). Aufgrund der kostenlosen, dezentralen, Open Source Natur dieser Lösung, könnten mutige Vereine und demokratische Unternehmen ihre Abstimmungen ebenfalls auf dieser Abstimmungsplattform durchführen.

An die Plattform würden insbesondere folgende Anforderungen gestellt:

  • Jeder Schweizer kann darüber Initiativen lancieren und seine Stimme abgeben (p.s. generisches Maskulinum 😜).
  • Zu jeder Abstimmung kann pro Mensch maximal eine Stimme abgegeben werden.
  • Initiativen können als Testlauf lanciert werden, diese sind wiederholbar.
  • Mutige Demokraten und ehrliche Volksvertreter können ihre Stimme öffentlich sichtbar abgeben.
  • Der Anteil von öffentlichen und anonymen Stimmen können verglichen werden.
  • Sollte die Plattform irgendwann zum offiziell, anerkannten Prozess für Schweizer Abstimmungen werden, besteht für Schweizer ohne Internet, Handy, Computer weiterhin die Möglichkeit einer schriftlichen Abstimmung.
  • Der schriftliche und digitale Stimmanteil kann verglichen werden.
  • Alle Informationen werden dezentral gespeichert (P2P, Blockchains).
  • Der gesamte Quellcode ist Open Source, wie der von Räppli.

Umarmbar – ein Soziales Netzwerk für Dankbare

Es geht darum einen Ort im Internet zu schaffen, wo Menschen mit jedem politischen Hintergrund ihre Dankbarkeit aussprechen, und sich über ihre Danksagungen gegenseitig finden können.

Details

Zu jeder Danksagung könnte der Verfasser ein jeweils passendes Bild auswählen. Mit den eigenen Danksagungen würde jeder Mensch die anderen daran erinnern, für was sie dankbar sein sollten. Danksagungen könnten in der Form von Galerien zur späteren Wiedererinnerung gespeichert werden. Mögliche Danksagungen könnten z.B. sein:

  • Ich danke all den Menschen, die mich so akzeptieren wie ich bin, von ganzem Herzen!
  • Ich danke dafür, dass ich mit meinem Fahrrad so schnell draussen in der Natur sein kann, und dass die Natur mich mit offenen Armen begrüsst!
  • Ich danke dir dafür, dass du so bist, wie du bist!
  • Ich danke all den Menschen, die sich für das Wohl ihrer Mitmenschen aufgeopfert haben!
  • ich danke dir, der du die Strassen und Wege gebaut hast, auf denen ich heute wandle!

Die Domain umarm.bar habe ich für diese Idee bereits reserviert 😅.

Vor einigen Monaten entwickelte ich diesen Prototypen zur Funktionalität der Bilderauswahl. Die Bilder werden direkt von Unsplash bezogen.

Anti-Technokratie Partei

Wenn die Resonanz für diese Idee genug gross wäre, würde ich eine Partei gründen. Du lachst bestimmt, aber ich meine das ernst, das würde ich wirklich.

Wie beschreibt sich die Anti-Technokratie Partei?

Die ATP wäre eine Partei wie keine andere. Denn diese Partei würde Nein sagen zu allen neuen Gesetzen, egal ob von links oder rechts, einfach Nein!

Jedes Gesetz, mit dem der Staat angeblich einigen Menschen helfen will, schadet anderen. Erzielt wird damit Spaltung und Ablenkung von viel grösseren Problemen. Kampfjets? Pap­per­la­papp! Was ist z.B. mit dem nicht ganz nebensächlichen Problem, dass zinsbasiertes Geld rein mathematisch immer zu Verarmung führt? Warum lösen wir nicht dieses Problem und zwar ohne staatliche Abstraktionen mit neuen Problemen? Die ATP würde sich für Lösungen an der Wurzel einsetzen, anstatt für die unendliche Zwischenlösungs-Spirale.

Die ATP wäre wohl die unbeliebteste Partei, denn sie sagt Nein zu staatlich aufgezwungener Geldumverteilung. Wollten die reichen Menschen in einem demokratischen Staat wirklich ihren Reichtum mit den anderen teilen, und das sollten sie wollen, denn ihr Reichtum wäre nicht ohne die Arbeit der anderen möglich gewesen, dann wären sie dazu auch freiwillig und ohne staatliche Umverteilung, in der Lage.

Sie ist nicht grundsätzlich gegen Fortschritt, aber sie ist auch nicht für Fortschritt um des Fortschritts Willen.

Die ATP appeliert an den gesunden Menschenverstand und würde den 99% zeigen, dass konsequente, aber friedliche Streiks zur Erzielung von Gerechtigkeit eine tolle Sache sein können. Diese Streiks wären keine vermummten Orgien der Sachbeschädigung.

Ein demokratischer Staat kann nur so gut sein, wie die Menschen, die ihn bewohnen. Die ATP würde sich für mehr regionale, und weniger nationale Lösungen einsetzen. Sie würde sich zur Aufklärung über Selbstverantwortung verpflichten. Sie würde sich gegen manipulative Initiativen-Gegenvorschläge einsetzen, denn wenn das Volk «Nein» sagt, dann meint es, «Nein», und nicht «Nein, aber ja».

Mitglieder der ATP wären sich bewusst, dass alle Menschen unterschiedliche Vorstellungen vom Leben haben und sie würden sich dafür einsetzen, dass es für jeden Lebensstil einen Ort gibt, wo dieser Lebensstil ausprobiert werden kann. Am Beispiel von Covid: Die ATP würde sich dafür einsetzen, dass es Orte gibt, wo alle Menschen Maske tragen, oder dass es Kantone gibt, wo sich alle Menschen zum «solidarischen» Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner zuhause einsperren, um dann einige Jahre später festzustellen, dass es Selbstzerstörung war. Sie würde sich aber auch dafür einsetzen, dass es andere Kantone gibt, wo die freien Menschen in Verbundenheit miteinander leben, und nicht nur überleben können.

Die ATP wäre die Heimat von anarchistischen Altruisten und pragmatischen Perfektionisten, die erkannt haben, dass jede Staatsform im Grunde genommen unendlich Glück oder Unglück hervorbringen kann, entscheidend ist alleine, wie die Menschen handeln.

Und das Beste zum Schluss: Ganz im Sinne der Transparenz, wären alle Mitglieder dieser Partei dazu verpflichtet ihre Steuererklärung, insbesondere ihre finanziellen Abhängigkeiten offenzulegen.

Dezentrales Web – Einläuten eines neuen Zeitalters

Verschiedenste autoritäre Gruppierungen wie deine Regierung, Big Tech und die Pharma haben ein riesiges Interesse daran, Inhalte im Internet bis zum letzten Satz zu überwachen und zu regulieren (Zensur). Sie arbeiten mit Höchsttempo jeden Tag an neuen Kontrollwerkzeugen. Über Reclaim The Net und EFF kannst du dich diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Das schlichte Ziel von diesem sehr aufwändigen, unbequemen, wichtigen Projekt wäre, die digitale Meinungsfreiheit von unten herauf in der Schweiz zu zementieren.

Details, Hintergründe und ähnliche Projekte

Dazu würden dezentrale Netzwerke etabliert werden, die mit möglichst wenigen Vertragsparteien, Abhängigkeiten und politischer Komplexität auskämen. Da diese Netzwerke nur so gut sein w¨ürden, wie die Menschen, die sie verwenden, wären regelmässige, Schweiz-weite Weiterbildungs- und Diskussionsrunden in verschiedensten Städten elementarer Bestandteil dieses Projekts. Es ginge bei diesem Projekt also um viel mehr, also nur darum noch mehr freie, unbequeme Software zu entwickeln, es ginge darum, in der Schweiz ein neues Zeitalter von offenem Erfindertum, gemeinsamer, nicht-elitärer Wissenschaft und Teilgabe zu erreichen.

Für die Umsetzung von diesem Projekt, würde selbstverständlich auf das Wissen von ähnlichen, anderen Projekten zugegriffen werden, welche ich hier erwähnen möchte:

Auszug aus den Definitionen eines Vertrages über den Kauf von Domain Namen (Quelle: Domain name registration contract von Ghandi).

Hierbei handelt es sich um eine unvollständige Liste von Vertragsparteien, die bei einem Kauf von Domain Namen üblerweise involviert sind. Für Uneingeweihte: Beispiele von Domain Namen sind z.B. weltwoche.ch, bittel.tv, apolut.net, presearch.com. Die Wahrheit ist, im heutigen «Zeitalter des Internets» kann man Domain Namen nicht besitzen, man bezahlt sie zwar, unter Umständen lebenslange, aber man ist nicht der Besitzer, nicht heute und auch nicht in hundert Jahren. Mit dieser dystopischen Grundlage ist die Meinungsfreiheit im Internet zum Tode verurteilt, schlimmer noch: sie ist schlicht nicht vorgesehen. Stell dir vor, du kauftest dir ein Haus und dir würde dabei automatisch ein Mitbesitzer zugeteilt, der dir befiehlt, ob, wann und wie du aus deinen Fenstern schauen darfst. Tja, genau so funktioniert das Internet. Aber unsere Bankkonten besitzen wir ja auch nicht, also was solls 🤡.

Spendenplattform für Regierungskritiker und andere Verfolgte

Die Reaktion der kanadischen Regierung auf Trucker-Proteste hat gezeigt, dass selbst unsere Spenden nicht sicher sind vor den achso sozialen Autokraten. Deshalb würde ich für den Widerstand liebend gerne eine Alternative zu Kickstarter, Patreon und GoFundMe bauen, die sich nicht der quasi-linken Cancel-Culture und ähnlichem Aufschrei beugt.

Corpo-Score Plattform – Der Social Score für autoritäre Regierungen und Gruppierungen

Einige besonders autoritäre Regierungen und Gruppierungen experimentieren mit dystopischen Social Scores und wollen damit ihre Bevölkerung gängeln, sie zu ganz bestimmten Verhaltensweisen «nudgen». Wie wäre es, wenn wir einmal den Spiegel vorhalten.

Die Idee: Bauen wir eine von der Community gepflegte Webseite, wo die weltweiten Regierungen, grossen Unternehmen, Nicht-Regierungs-Regierungsorganisationen und co. erfasst sind und auf deren Verhalten überprüft, wo Abhängkeiten zwischen angeblich Unabhängigen aufgezeigt und wo Menschenrechtsverletzungen historisch aufgezeichnet werden. Aus den erfassten Daten würde ein «Corpo»-Score berechnet. Es geht hierbei explizit NICHT darum einzelne Menschen zu verfolgen, gegen sie zu hetzen oder sie zu canceln.

Dezentrale Kommunikation während Brown-/Blackouts

Wer das aktuelle Geschehen halbwegs aktiv verfolgt, dem ist bewusst, dass wir auf sehr schwierige Zeiten zusteuern wo, zumindest in der Schweiz, vorhin als selbstverständlich erachtete Güter wie Strom, Wärme und Pizza plötzlich für mehrere Tage, Wochen oder gar Monate fehlen könnten. Es wäre jetzt, solange der Strom noch «unbegrenzt» da ist, der richtige Moment, um ein über möglichst viele Haushalte der Schweiz umspanntes, dezentrales Kommunikations-Netzwerk aufzubauen, welches mit sehr wenig Strom am Leben erhalten werden kann. Zur Umsetzung von diesem Netzwerk könnte z.B. Raspberry-Pi und LoRa-Technologie eingesetzt werden. Aber man darf sich keine falschen Vorstellungen machen: Sollten die Blackouts im nächsten Herbst kommen, sind wir mit einem solchen Netzwerk vieeel zu spät dran. Es wäre ein ganzer Verein mit hunderten Mitgliedern notwendig, die sich mit nichts anderem als mit dem Aufbau von diesem Netzwerk beschäftigen und das ist keine Sache die mal so rasch in der Freizeit erledigt werden kann.

QR-Code Linklisten Online-Tool

Ein guter Kollege von mir, der hier leider Anonym bleiben will, hatte die geniale Idee, QR-Codes, Links und kurze Beschreibungen von relevanten Mitmenschen, Vereinen, Themen und co. auf A4 Blätter zu drucken. Treffen sich einige Freunde zusammen, können sie ihre persönlichen Blätter gegenseitig austauschen und erhalten auf diesem direkten Weg Einblick in neue Ideen, Anregungen und Themen. Erstellt hatte mein Kollege diese Blätter auf mühsame Weise mit gewöhnlicher Textverarbeitungssoftware was mich auf eine Idee brachte:

Wie wäre es, wenn diese Blätter über ein kostenloses Online-Tool zusammengestellt werden könnten? Jeder könnte mit sehr geringem Zeitaufwand solche Blätter erstellen und sie mit seinen Freunden teilen. Ausserdem könnten Blätter von Freunden über einen Link geöffnet und wiederum als Basis für eigene Blätter benutzt werden.

Eine QR Link Liste von meinem Kollegen.

OpenVAERS – Unabhängige Alternative zu VAERS

VAERS ist das offizielle, amerikanische Meldesystem für Impfstoffnebenwirkungen. Leider haben viele Ärzte gar keine Zeit, um alle Nebenwirkungen zu erfassen. Der aktuelle Prozess ist aufwändig und undankbar. Mein Lösungsvorschlag: Der Widerstand arbeitet mit den kritischen Ärzten zusammen und wir entwickeln gemeinsam eine freie, effiziente Alternative zum amerikanischen Meldesystem. Idealerweise würde diese Alternative auch für Nicht-Impfnebenwirkungen einsetzbar sein, zum Beispiel zur Erfassung von den Nebenwirkungen der Gen-Therapien.

Doppelsprech Online-Verzeichnis

Nicht erst in den letzten zwei Jahren wurde durch die Systemmedien gezielt an der Sprache herummanipuliert, die Bedeutung einzelner Wörter um 180 Grad gedreht und unter scheinbar zwanghaftem Einsatz komische Sterne eingeführt.

Diese Manipulation der Sprache sollte unbedingt aufgezeichnet und zur Diskussion gebracht werden. Passend dazu möchte ich hier die bestehende Liste von Norbert Häring empfehlen.

Das Ziel von diesem Projekt wäre eine Plattform zu schaffen, wo Fälle von Wort-/Sprachverdrehungen historisch aufgezeichnet und aktiv diskutiert werden können.

Revolution der Buchhaltung

Räppli in der jetzigen Form hat sein volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Gerne würde ich Räppli zu einem vollumfänglichen, weiterhin komplett kostenlosen, mit Spenden finanzierten, Open Source ERP / CRM weiterentwickeln, immer mit dem Ziel im Auge, es meinen Mitmenschen so einfach wie möglich zu machen, in die unabhängige Selbstständigkeit zu kommen.

Mehr Musik und andere Kunst

Wenn alles, was da weiter oben steht, erledigt ist und sich die Erde immer noch dreht, würde ich gerne einfach mehr Musik produzieren und zeichnen und malen, gerne würde ich mal ein Buch schreiben, einen Kurzfilm produzieren, ein eigenes Brettspiel erfinden, und und und. Die Ideen gehen mir nicht aus.

Das Ende und der Anfang

Hier endet dieser Artikel und hier beginnt zugleich das nächste Kapitel. Ich danke dir herzlichst für dein Interesse!

Welche Herausforderungen begleiten dich durch dein Leben? Wurdest du durch den Artikel inspiriert und falls ja: wie? Was möchtest du deinen Mitmenschen vor dem Auflegen des Telefonhörers gesagt haben? Arbeitest du an Projekten, die du gerne teilen möchtest oder stehst du vor Problemen und brauchst Hilfe? Die Kommentarsektion dieses Artikels steht für dich und deine Gedanken frei zur Verfügung und es würde mich freuen, wenn sich hier Menschen finden, die bis jetzt unerhört blieben.

P.S. Gerne möchte ich dich zur Teilnahme an meinem Newsletter einladen 😀!

4 Kommentare

Liebe Katja

Was du zu erschaffen im Stande bist, ist beeindruckend. 🙏🏻 Ich möchte mich ganz herzlich für die Erwähnung meines Herzensprojektes bedanken. 💕
Die Metamorphose ist für den Schmetterling kein Spaziergang. Danach aber, bekommt er die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die er zweifelsohne von Anfang an verdient hat. Du hast ihn nicht zufällig gewählt. 🦋 Ich wünsche dir von Herzen, dass du diesen Weg in so viel Leichtigkeit wie möglich gehen kannst und dir die Wunder zufliegen.

Guets Mörgeli liebi Laila

Das hast du sehr schön gesagt bezüglich dem Schmetterling 😊! Ich wünsche auch dir herzlichst viel Erfolg mit deinem Herzensprojekt, bei der eigenen Entfaltung und gleichzeitig will ich dir sagen: bleib so wie du bist 😃🌺!

Vieli Grüess
Katja

Danke für Deinen grossen Einsatz.
Es macht Freude, Dein Wachsen zu sehen und zu erleben. Es erinnert an die Metamorphose eines Schmetterlings (wie passend!)
Ich wünsche Dir Resonanz auf Deine Arbeit, Kraft für Neues, gute, liebende Freunde und das Deine Seele mit dieser Freude überfüllt wird.

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